Möchten Sie Ihr eigenes Internetradio gründen oder Ihr Fachvokabular rund um das Thema Radio erweitern?
In diesem Lexikon finden Sie die wichtigsten Begriffe, denen Sie in der Welt des Rundfunks begegnen werden. Wir hoffen, dass dieser Guide Sie bei Ihrem Radio-Abenteuer optimal unterstützt:
Der Moderator ist das Herzstück einer Sendung. Er führt durch das Programm, interagiert mit den Hörern, steuert die Übergänge und gibt der Sendung ihren Rhythmus und Charakter.
Ein Werbetreibender ist ein Unternehmen oder eine Organisation, die Werbeplätze bei einem Radiosender bucht. Oft erfolgt dies auf Basis eines Briefings und eines vorab definierten Budgets.
„Antenne“ bezieht sich auf das aktuelle Programm, das gerade ausgestrahlt wird. Ein gängiger Ausdruck in der Branche ist etwa „On-Air gehen“ oder „live auf Sendung sein“.
Die Audience beschreibt die Gesamtheit der Hörer zu einem bestimmten Zeitpunkt. Um den Erfolg zu messen, nutzt man die Statistiken des Radio Managers oder Daten von Marktforschungsinstituten.
Automation umfasst Software und Hardware (wie Mischpulte), die es ermöglichen, Abläufe in der Sendeplanung und Ausstrahlung zu automatisieren – unverzichtbar für einen reibungslosen 24/7-Betrieb.
Die Bandbreite bezeichnet die Datenmenge, die zwischen dem Sender und den Hörern übertragen wird. Sie wird von einem Hoster bereitgestellt. Die Kosten hängen von der Anzahl der Hörer und der Streaming-Qualität ab. Mehr Infos dazu finden Sie in diesem Artikel.
Ein „Bed“ ist ein instrumentales Musikstück (meist 1 bis 6 Minuten lang), das im Hintergrund einer Moderation läuft, um diese akustisch zu untermalen.
Ein Schaumstoffschutz für das Mikrofon, der Windgeräusche und Popp-Laute minimiert. Für einen professionellen Auftritt lassen viele Sender ihren Windschutz mit dem eigenen Logo bedrucken.
Ein kurzes, informatives Sendeformat (News-Flash, Horoskop, Wetter etc.). Es hebt sich meist durch einen spezifischen Rhythmus und den Tonfall des Redakteurs vom Rest des Programms ab.
Dies ist das zentrale Dokument, das den exakten Ablauf einer Sendung festlegt. Es taktet Moderationen, Gäste und Musikeinspielungen sekundengenau. Tipps für einen perfekten Ablaufplan finden Sie in unserem Blog.
Die „Farbe“ eines Senders beschreibt dessen klangliche Identität. Sie wird durch den Sprachstil der Moderatoren, das Sound-Design (Jingles) und die Musikauswahl bestimmt.
DAB+ (Digital Audio Broadcasting) ist der digitale Nachfolger von UKW. Es ermöglicht eine glasklare Klangqualität ohne Rauschen und die Übertragung von Zusatzinfos. DAB+ setzt sich weltweit immer mehr als neuer Standard gegenüber analogen Signalen durch.
Ein technischer Vorgang, bei dem ein Sender sein Hauptprogramm unterbricht, um regional unterschiedliche Inhalte (z. B. lokale Nachrichten) auszustrahlen.
Im Gegensatz zur Live-Sendung handelt es sich hierbei um eine vorab aufgezeichnete Sendung, die erst zu einem späteren Zeitpunkt ausgestrahlt wird.
Der Programmdirektor ist der strategische Kopf des Senders. Er legt die inhaltliche Linie fest und entscheidet über das Programmschema.
Gebühren, die an Künstler, Komponisten und Verlage gezahlt werden müssen. In Deutschland ist dafür meist die GEMA (und für Leistungsschutzrechte die GVL) zuständig. Informieren Sie sich vor dem Start, um rechtlich abgesichert zu sein.
Ein sehr kurzes Nachrichtenformat, das meist zur vollen Stunde über aktuelle Ereignisse informiert – ideal für Sender mit Fokus auf Information.
Ein technischer Begriff für die Eingangsempfindlichkeit bzw. Lautstärkeanpassung eines Signals.
Die Übersicht über alle geplanten Sendungen einer Woche.
Hierzu gehören alle akustischen Elemente wie Jingles, Sweeper, Drops oder Werbetrennner, die dem Radio einen unverwechselbaren Wiedererkennungswert verleihen.
Ein Dienstleister, der spezialisierte Server für den Betrieb von Onlineradios anbietet. Er ermöglicht es Ihnen, Ihren Sender weltweit hörbar zu machen. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Guide.
Die summierte Zeit, die Hörer mit Ihrem Sender verbringen. Beispiel: Wenn 20 Personen jeweils eine Stunde zuhören, entspricht das 20 Hörstunden.
Ein Gespräch, bei dem ein Moderator einem Gast Fragen stellt. Dies kann im Studio, am Telefon oder mobil vor Ort stattfinden.
Ein kurzes Audio-Element (5 bis 15 Sekunden), das meist den Namen des Senders und den Slogan enthält.
Die Anmoderation, mit der ein Moderator das nächste Element (Song, Beitrag oder Interview) einleitet.
Ein Format, bei dem der Dialog zwischen Moderator und Hörern im Mittelpunkt steht. Solche Sendungen sind meist live und werden oft in den Abendstunden ausgestrahlt.
Die URL, über die Hörer direkt auf den Audiostream zugreifen können. Sie wird auch für die Eintragung in Radio-Verzeichnisse genutzt. Beispiel: https://www.radioking.com/play/my-radio
Im französischen Kontext ist Médiamétrie das führende Institut für Reichweitenanalyse. Im deutschsprachigen Raum übernehmen ähnliche Aufgaben Organisationen wie die AGMA oder die Media-Analyse.
Die gängige Abkürzung für Mikrofon.
Kurze Befragungen von Passanten im öffentlichen Raum, um spontane Meinungen zu aktuellen Themen einzufangen.
Die Anpassung der Lautstärke Ihrer Musiktitel auf ein einheitliches Niveau. Dies verhindert, dass Hörer ständig die Lautstärke nachregeln müssen. Mehr zur Normalisierung erfahren Sie in diesem Artikel.
Im Französischen steht P.A.F für „Paysage Audiovisuel Français“. Im Deutschen spricht man schlicht von der Radio- oder Medienlandschaft.
Ein Element, das bereits komplett produziert wurde und direkt ausgestrahlt werden kann (z. B. ein vorproduziertes Horoskop oder Kinotipps).
Eine geordnete Liste von Musiktiteln für die Ausstrahlung.
Individuelle Einstellungen für jeden Titel, um perfekte Übergänge ohne Pausen oder Stille zwischen zwei Dateien zu gewährleisten.
Die klassische analoge Verbreitung via Ultrakurzwelle. Obwohl sie noch weit verbreitet ist, wird sie zunehmend durch Internetradio und DAB+ verdrängt.
Das technische Steuerzentrum, um verschiedene Audioquellen (Mikrofone, Computer, Telefone) zu mischen und die Pegel individuell anzupassen.
Ein Audio-Element (8 bis 20 Sekunden), das die volle Stunde markiert. Es ist ein wesentlicher Teil der akustischen Identität eines Senders.
Eine Technik, bei der Moderationen vorab aufgenommen und später automatisiert in das Musikprogramm eingefügt werden.
Ein Standard-Steckertyp in der Audiotechnik, der für die Verbindung von Mikrofonen und Mischpulten verwendet wird.
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